Internationale Vereinigung für Bildungs- und Berufsberatung
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IVBBB/IAEVG Ethische LeitlinienVerabschiedet vom IAEVG-Vorstand am 14. Oktober 2025 PräambelDie International Association for Educational and Vocational Guidance (Deutsch IVBBB, englisch IAEVG) setzt sich für die weltweite Bereitstellung von Bildungs-, Berufs- und Karriereberatung durch kompetente und anerkannte Fachleute ein. Die Mitglieder der IAEVG legen Wert auf die Würde, Freiheit und Integrität der Menschen bei Entscheidungen in Bezug auf lebenslanges Lernen, Arbeit und berufliche Laufbahn. Menschen sehen sich in jedem Lebensalter den sich wandelnden Dynamiken der Gesellschaft, des Arbeitsmarktes und der Arbeitswelt gegenüber. Sie bereiten sich darauf vor, stellen sich diesen Herausforderungen und bewältigen sie. Soziale Gerechtigkeit bildet die Grundlage für die Unterstützung von Klientinnen bzw. Klienten und der Öffentlichkeit sowie für die Gestaltung der Organisationsstrukturen, in denen die Mitglieder Bildungs- und Beratungsdienste erbringen. Den Mitgliedern der IAEVG ist bewusst, dass Entscheidungen in Bezug auf Bildung, Berufsausbildung und Karriereentwicklung Auswirkungen haben, die über den Einzelnen hinausreichen und Familien, Gemeinschaften, die Gesellschaft und das Umfeld betreffen. Die Möglichkeiten und Einschränkungen in Bezug auf berufliche Orientierung, Entscheidungen, Lebensunterhalt und nachhaltige Karrieren werden durch die nationale und globale Wirtschaft, kulturelle Traditionen und Kontexte sowie die Struktur des Arbeitsmarktes beeinflusst. Daher spielen die Mitglieder der IAEVG eine wichtige Rolle bei der Mitgestaltung sozialer Diskurse in ihrem Arbeitsumfeld und ihren Netzwerken. Diese Diskurse prägen wiederum die Art der Politik, Dienstleistungen, Theorien, Beratungsinstrumente und -techniken sowie Ressourcen, die Klientinnen und Klienten sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Angesichts des rasanten technologischen Fortschritts und der zunehmenden Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in die Bildungs-, Berufs- und Karriereberatung müssen die Mitglieder auch die damit verbundenen ethischen Implikationen berücksichtigen. Dazu gehören Fairness, Transparenz, Gerechtigkeit sowie der Schutz der Autonomie und Privatsphäre der Klientinnen und Klienten. |
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Die Mitglieder der IAEVG sind kontinuierlich damit beschäftigt, Dienstleistungen, Ziele und Vorgaben von Organisationen, die sich mit Bildungs-, Berufs- und Karriereberatung befassen, zu definieren und zu weiterzuentwickeln. Die ethischen Leitlinien der IAEVG unterstützen die Mitglieder bei ihrer beruflichen Tätigkeit.
Ethik umfasst die moralischen Grundsätze und Prinzipien, die Entscheidungsfindung, Handlungen und berufliche Praxis von Fachkräften leiten. IAEVG-Mitglieder sind dafür verantwortlich, ihre Klienten und Klientinnen, ihren Berufsstand und andere Fachkräfte zu schützen. Die ethischen Leitlinien der IAEVG dienen als Referenz und Ressource für die berufliche Praxis.
Die ethischen Leitlinien der IAEVG unterstützen die Mitglieder in ihrer beruflichen Praxis mit den Menschen, denen sie dienen und mit denen sie arbeiten. Die Mitglieder der IAEVG verpflichten sich zur bewussten und absichtlichen Anwendung ethischer Verhaltensstandards in der Praxis.
Die Leitlinien dienen als Referenz für:
Die Ethikleitlinien legen Mindestziele für ethisches Verhalten fest und können die berufliche Weiterentwicklung der IAEVG-Mitglieder fördern. Da es sich bei der IAEVG um einen internationalen Verband handelt, können die Leitlinien nicht jedes mögliche ethische Dilemma behandeln, mit dem IAEVG-Mitglieder in ihrem nationalen oder kulturellen Kontext konfrontiert sind. Die Mitglieder werden daher ermutigt, die Leitlinien als Grundlage für die Erstellung von Ethikleitlinien in ihren Berufsverbänden sowie in ihrem lokalen und nationalen Kontext zu nutzen.
Die ethischen Leitlinien sind in sechs große Abschnitte gegliedert, die im Folgenden näher erläutert werden:
1) Ethische Verantwortung gegenüber Klienten und Klientinnen
2) Ethische Verantwortung gegenüber gegenüber Kollegen, Kolleginnen und beruflichen Partnern
3) Ethische Verantwortung gegenüber Regierung, Arbeitgebern, kommunalen Einrichtungen und Bürger und Bürgerinnen
4) Ethische Verantwortung gegenüber Theorie und Forschung
5) Ethische Verantwortung beim Einsatz digitaler Technologien (einschließlich KI)
6) Ethische Verantwortung für berufliche Weiterbildung und Entwicklung
Abbildung 1. Struktur der ethischen Leitlinien der IVBBB
Hinweis: In diesem Dokument bezieht sich der Begriff „digitale Technologien” auf alle technologiegestützten Tools, Plattformen und Systeme, die in der Beratungspraxis eingesetzt werden, darunter unter anderem Online-Plattformen, soziale Medien, mobile Anwendungen, webbasierte Tools, IKT-Systeme, Telefondienste, Radioprogramme und künstliche Intelligenz.
a) Transparenz und Einverständniserklärung: Erläutern Sie klar die Ziele, Methoden und Vertraulichkeitsgrenzen der Dienstleistung. Informieren Sie Klienten und Klientinnen über Datensicherheitspraktiken bei allen Dienstleistungsmethoden, einschließlich der Verwendung digitaler Technologien.
b) Vermeidung von Interessenkonflikten: Legen Sie alle Doppelrollen oder Beziehungen offen, die die Interessen der Klienten und Klientinnen oder die berufliche Objektivität beeinträchtigen könnten.
c) Achtung der Würde und Autonomie: Wahren Sie die Würde, Selbstbestimmung und Vertraulichkeit der Klienten und Klientinnen.
d) Ganzheitlicher Ansatz: Berücksichtigen Sie die miteinander verbundenen bildungsbezogenen, berufsbezogenen, persönlichen und sozialen Situationen der Klienten und Klientinnen auf integrierte und ausgewogene Weise.
e) Kulturelle Sensibilität und Inklusion: Vermeiden Sie es, persönliche Werte aufzuzwingen, respektieren Sie Vielfalt und bekämpfen Sie Diskriminierung.
f) Engagement für soziale Gerechtigkeit: Setzen Sie sich für einen gerechten Zugang zu Bildungs-, Berufs- und Karriereberatungsdiensten und -möglichkeiten ein.
g) Widerstand gegen Unterdrückung: Bekämpfen Sie aktiv Diskriminierung und strukturelle Ungleichheiten im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit. Überwachen und bekämpfen Sie algorithmische Verzerrungen in KI-Anwendungen.
h) Professionelle Aufsicht bei der Nutzung digitaler Technologien: Bei allen digital gestützten Dienstleistungen ist auf professionelle Aufsicht und Urteilsvermögen zu achten. Stellen Sie sicher, dass diese durch Theorie und Forschung fundiert sind. Seien Sie transparent hinsichtlich der Rolle digitaler Technologien und stellen Sie sicher, dass Ihre Klienten und Klientinnen deren Einsatz und Grenzen verstehen.
i) Ethischer Einsatz digitaler Technologien und KI: Gewährleisten Sie verantwortungsbewusste und gerechte Praktiken, um die Verstärkung von Ungleichheiten oder Vorurteilen zu verhindern. Berücksichtigen Sie ethische Fragen, darunter Datenvalidität, Sicherheit, Einwilligung und algorithmische Fairness.
j) Verantwortungsvoller Einsatz digitaler Technologien und KI: Verwenden Sie validierte Tools und Techniken, die den Bedürfnissen der Klienten und Klientinnen entsprechen, bieten Sie Erklärungen der Prozesse und verfügbarer Nachbetreuung an.
k) Ethischer Einsatz von Bewertungensverfarhen: Verwenden Sie kulturell relevante und validierte Bewertungsverfahren und erklären Sie die Ergebnisse klar und deutlich. Stellen Sie Transparenz und Genauigkeit bei allen Bewertungsverfahren sicher.
l) Darstellung der Kompetenz: Stellen Sie Qualifikationen und Erfahrungen korrekt dar und vermeiden Sie irreführende Angaben.
m) Umfang der Praxis und Verweisberatung: Arbeiten Sie innerhalb der beruflichen Grenzen und verweisen Sie Klienten und Klientinnen, wenn die erforderlichen Dienstleistungen Ihre Fachkenntnisse übersteigen oder wenn der Kunde, die Kundin eine Gefahr für sich selbst oder andere darstellt. Konsultieren Sie sich von einem qualifizierten Supervisor oder Supervisorin, wenn Sie Zweifel hinsichtlich der erforderlichen Fachkenntnisse haben.
n) Transparenz in der selbständigen Praxis: Seien Sie klar in Bezug auf Honorare und Kosten und respektieren Sie geistiges Eigentum. Stellen Sie sicher, dass ethisches Handeln Vorrang vor finanziellen Interessen hat.
a) Zusammenarbeit und Kooperation: Bauen Sie starke berufliche Beziehungen auf, um optimale Bildungs-, Berufs- und Karriereberatungsdienste zu verbessern und anzubieten.
b) Transparente Dienstleistungserbringung: Informieren Sie Kollegen und Kolleginnen über Vertraulichkeits-, Datenschutz- und Datensicherheitsanforderungen, insbesondere bei der Nutzung digitaler Technologien (einschließlich KI).
c) Verantwortungsvoller Informationsaustausch: Geben Sie genaue und kontextbezogene Informationen weiter und beachten Sie dabei die Vertraulichkeit. Stellen Sie sicher, dass KI-generierte Erkenntnisse ethisch und transparent angewendet werden.
d) Ethische Verantwortung: Unterstützen Sie die Umsetzung ethischer Leitlinien und leben Sie ethisches Verhalten in der Praxis vor.
e) Gehen Sie auf Bedenken hinsichtlich des Verhaltens von Kollegen und Kolleginnen ein: Sprechen Sie ethische Bedenken durch direkten Dialog oder geeignete institutionelle Kanäle an.
f) Ethische Beratung: Suchen Sie vertrauliche Unterstützung, wenn Sie mit ethischen Unklarheiten konfrontiert sind – z. B. durch Supervisoren, Kollegen und Kolleginnen oder Berufsverbänden.
g) Fachleute konsultieren: Bei Dilemmata, die bestimmte Gruppen von Klienten und Klientinnen oder digitale Technologien (einschließlich KI) betreffen, sollten Sie sich an Fachleute wenden.
a) Politisches Bewusstsein: Bleiben Sie über relevante nationale, regionale, lokale und organisatorische Regelungen in den Bereichen Bildung, Jugendhilfe, Beschäftigung und Inklusion auf dem Laufenden, die sich auf die Beratungspraxis auswirken.
b) Gemeinschaftliches Engagement: Arbeiten Sie mit Eltern, Bezugspersonen, politischen Entscheidungsträgern, Fachleuten und paraprofessionellen Fachkräften innerhalb und außerhalb des Berufsbereichs zusammen, die Einfluss auf berufsbezogene Entscheidungen und den Zugang zu Dienstleistungen haben.
c) Eintreten für einen gerechten Zugang: Identifizieren Sie Hindernisse und setzen Sie sich für inklusive Regelungen und Praktiken ein, die einen angemessenen Zugang zu Bildungs-, Berufs- und Karriereberatung gewährleisten.
d) Bekämpfung der digitalen Kluft: Fördern Sie einen gerechten Zugang zu digitalen Technologien und bekämpfen Sie algorithmische Verzerrungen in digitalen Plattformen und KI-gesteuerten Systemen.
e) Politisches Engagement: Fördern Sie Bildungs-, Berufs- und Karriereberatung als umfassende Unterstützung bei der beruflichen Entwicklung, die über die reine Vermittlung von Arbeitsplätzen hinausgeht. Setzen Sie sich gegen Maßnahmen ein, die die Servicequalität oder die Möglichkeiten der Klienten und Klientinnen einschränken.f) Förderung der Professionalität: Tragen Sie zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Qualifikationen, ethischen Standards, Fähigkeiten und Kompetenzen, die für hochwertige Beratungsdienste erforderlich sind, bei.
g) Zusammenarbeit am Arbeitsplatz: Arbeiten Sie mit Arbeitgebern bei der Entwicklung von Möglichkeiten, einschließlich respektvoller und sicherer Arbeitsplätze, die in Schulungen investieren, um die berufliche Entwicklung und die beruflichen Fähigkeiten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fördern, zusammen.
h) Wissensgenerierung und Beitrag zur Politikgestaltung: Beteiligen Sie sich an Forschungs-, Evaluierungs- und Politikentwicklungsinitiativen, die den Bereich der Bildungs-, Berufs- und Karriereberatung voranbringen.
a) Ethische Forschungspraktiken: Führen Sie Forschungen unter Anwendung anerkannter ethischer und organisatorischer Standards durch. Gewährleisten Sie Vertraulichkeit und holen Sie eine Einverständniserklärung ein.
b) Theorie- und forschungsbasierte Praxis: Wenden Sie theoretisches und forschungsbasiertes Wissen an, um Dienstleistungen und Beratungsmaßnahmen zu verbessern. Nutzen Sie Erkenntnisse aus der Praxis, um Forschung und Theorieentwicklung zu informieren und zu unterstützen.
c) Forschungskommunikation und -verbreitung: Teilen Sie Ihre Ergebnisse auf klare und zugängliche Weise mit Teilnehmern und Teilnehmerinnen, Interessengruppen, Kollegen und Kolleginnen, Verbänden, politischen Entscheidungsträgern und Entscheidungsträgerinnen und der Öffentlichkeit, damit diese die Ergebnisse verstehen und anwenden können. Fördern Sie den Berufsstand durch effektive Forschungskommunikation und -verbreitung.
d) Digitale Technologie in der Forschung: Befolgen Sie anerkannte ethische Standards für den Einsatz digitaler Technologien (einschließlich KI) in der Forschung.
e) Aktive Teilnahme an der Forschung: Beteiligen Sie sich gegebenenfalls als Teilnehmer oder Teilnehmerin oder Mitwirkende an Forschungsaktivitäten und fördern Sie die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Praktikern und Praktikerinnen sowie Forschern und Forscherinnen.
a) Technologische Hilfsmittel, Bewertung und Auswahl: Bewerten Sie digitale Technologien (einschließlich KI) hinsichtlich ihrer ethischen Konformität, Wirksamkeit und Eignung, bevor Sie sie in der Beratungspraxis einsetzen.
b) Einverständniserklärung und Transparenz: Erläutern Sie klar und deutlich, wie digitale Technologien (einschließlich KI) eingesetzt werden, holen Sie eine ausdrückliche Einwilligung ein und bieten Sie Ihren Klienten und Klientinnen die Möglichkeit, dies abzulehnen. Dies betrifft die Offenlegung der KI-Nutzung, klare Erläuterung der Ergebnisse und Aufklärung über die Grenzen des Systems, einschließlich potenzieller Verzerrungen und Halluzinationen.
c) Datenschutz und Privatsphäre: Implementieren Sie robuste Datenschutzmaßnahmen und stellen Sie sicher, dass die Privatsphäre der Klienten und Klientinnen gewahrt bleibt.
d) Fachliche Kompetenz: Erhalten und entwickeln Sie die Kompetenzen, die für den verantwortungsvollen Einsatz digitaler Technologien (einschließlich KI und Datenschutzrichtlinien) erforderlich sind, und machen Sie sich mit deren Möglichkeiten, Grenzen und ethischen Implikationen vertraut.
e) Professionelles Urteilsvermögen: Behalten Sie die professionelle Verantwortung in allen Bildungs-, Berufs- und Karriereberatungsdiensten bei und vermeiden Sie eine übermäßige Abhängigkeit von automatisierten Entscheidungsprozessen.
f) Digitale Gerechtigkeit und inklusiver Zugang: Setzen Sie sich für einen gerechten Zugang zu digitalen Technologien und Ressourcen ein. Arbeiten Sie daran, die digitale Kluft zu verringern und die Ausgrenzung schutzbedürftiger und marginalisierter Gruppen zu verhindern.
g) Vermeidung von Voreingenommenheit und Fairness: Überwachen Sie digitale Plattformen und KI-Systeme und ergreifen Sie aktiv Maßnahmen, um unfaire Voreingenommenheit solcher Systeme zu bekämpfen
h) Digitale Technologie in der Forschung: Gewährleisten Sie den verantwortungsvollen Einsatz digitaler Technologien (einschließlich KI) in der Forschung unter Einhaltung anerkannter Standards in Bezug auf Einwilligung, Fairness und Genauigkeit.
i) Förderung der digitalen Kompetenz: Unterstüten Sie Klienten und Klientinnen bei der Entwicklung digitaler Kompetenz, kritischer Denkfähigkeiten und der Fähigkeit, digitale und KI-generierte Informationen zu bewerten.
j) Professionelle Zusammenarbeit: Stellen Sie bei der Nutzung digitaler Plattformen (einschließlich KI) für die berufliche Zusammenarbeit einen verantwortungsvollen Informationsaustausch und Transparenz sicher.
k) Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Passen Sie Praktiken und Unternehmensrichtlinien an geltende Standards, Vorschriften und Governance-Rahmenbedingungen an.
a) Kontinuierliche berufliche Weiterbildung: Verpflichten Sie sich zu lebenslangem Lernen und beruflicher Qualifikationen durch fortlaufende Schulungen und berufliche Weiterbildung.
b) Netzwerkbeteiligung: Engagieren Sie sich in beruflichen Netzwerken, die Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen und Einfluss auf die verfügbaren Ressourcen des Berufsstandes nehmen.
c) Ethische Reflexion: Reflektieren Sie über persönliche Werte und sich wandelnde soziale, kulturelle und politische Kontexte, die die berufliche Praxis beeinflussen.
d) Integration von Technologie und Nachhaltigkeit: Überlegen Sie, wie digitale Technologien die Grundsätze der Gleichheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit unterstützen oder beeinträchtigen können.
e) Aufrechterhaltung der Kompetenz: Halten Sie Ihr Wissen über Bewertungsmethoden, Informationsressourcen, Theorien, Praktiken (einschließlich Technologien) sowie lokale, regionale, nationale und globale Regelungen auf dem neuesten Stand.
f) Digitale Kompetenz: Pflegen Sie Ihre digitale Kompetenz und Medienkompetenz, machen Sie sich mit den Möglichkeiten und Grenzen bestehender und neuer Technologien vertraut, halten Sie sich über gesetzliche Vorschriften auf dem Laufenden und stellen Sie sicher, dass sich Ihre Praxis and den Klienten und Klientinnen orientiert.
g) Supervision und Unterstützung durch Kollegen und Kolleginnen: Nehmen Sie an regelmäßigen Supervisionen teil, sofern diese angeboten werden, und bieten Sie gegenseitige Unterstützung und Beratung an bzw. nehmen Sie an solchen Angeboten teil, wenn keine formelle Supervision verfügbar ist.